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April, April

6.4.2021 – Die am Donnerstag gemeldeten „Alterungsrückstellungen jetzt auch in der Kfz-Versicherung“ waren der diesjährige Aprilscherz des VersicherungsJournals. An der Tradition beteiligten sich auch der Bund der Versicherten, Franke und Bornberg und der Versicherungsmonitor.

„Alterungsrückstellungen jetzt auch in der Kfz-Versicherung“ meldete das VersicherungsJournal am Donnerstag (VersicherungsJournal 1.4.2021). Offenbar ist das eine Idee, die man Versicherern tatsächlich zutraut. Das lässt sich zumindest aus einem Leserbrief ablesen.

Es überwogen jedoch die Zuschriften von Lesern, die froh waren, dass es sich um einen Aprilscherz gehandelt hat. Die Tradition scheint nach wie vor beliebt zu sein. Auch andere Institutionen wollten sich den Spaß nicht verkneifen.

Bund der Versicherten startet „App LAUS“

So verbreite der Bund der Versicherten e.V. (BdV) die Pressemitteilung: „BdV gründet Task Force“. Darin wird davor gewarnt, dass während der Fußball EM 2021 die Bundesregierung die Gelegenheit für unliebsame Entscheidungen unterm Radar der Öffentlichkeit zu Lasten der Verbraucher nutzen könnte.

Der Verband verweist auf das Lebensversicherungs-Reformgesetz, das 2014 im Windschatten der damaligen Fußball-Weltmeisterschaft unter Missachtung üblicher Verfahren durch das Parlament gepeitscht worden sei. Eine Task Force solle ab dem 1. April gezielt auf transparente Informationspolitik und die frühe Sichtbarmachung von Entwicklungen setzen.

Möglich mache dies das vom BdV entwickelte Frühwarnsystem „LAUS“. Die Abkürzung stehe für „Legislative Alleingänge unter Stakeholdern“. Die Bürger könnten diesen verbraucherpolitischen Seismografen ganz einfach als App auf ihr Handy laden.

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Franke und Bornberg vor dem Börsengang

Die Franke und Bornberg GmbH veröffentlichte die Pressemitteilung: „IPO: Franke und Bornberg mit Börsengang in 2021“. Es wird eine Bewertung an der Frankfurter Wertpapierbörse von 1,1 Milliarden Euro angestrebt. Der Gang an den Kapitalmarkt solle das weitere nachhaltige Wachstum und die internationale Expansion des Unternehmens ermöglichen.

Im Mittelpunkt stehe die Entwicklung einer AI-getriebenen Öko-Blockchain, die „ESG-Smart-Contracts“ ermöglicht. Mittelfristig wolle das Unternehmen als erstes Insurtech auf dem Mars tätig werden.

Als besonders herausfordernd bei der Investorensuche habe sich herausgestellt, dass keiner der Gründer und Gesellschafter von Franke und Bornberg bisher eine Insolvenz hingelegt hat oder ein Unternehmen zum Scheitern brachte. Gehöre doch gerade diese Expertise aus Sicht der Investoren zu den wesentlichen Eigenschaften aussichtsreicher Gründer.

Stattliche Verluste sollen Investoren überzeugen

Ganz wichtig sei es daher ab jetzt, in den nächsten Jahren regelmäßig stattliche Verluste einzufahren, die hätten eine wertsteigernde Wirkung. Daher werde die Cash-Burnrate drastisch erhöht. Dies geschehe beispielsweise durch Zahlung von Fantasiegehältern, Bereitstellung des neuen Bugatti-Carbon-E-Bikes für jeden Mitarbeiter und deutlich unterkalkulierte Dienstleistungen.

Die Mitteilung wurde von Versicherungswirtschaft heute verbreitet. Dabei fehlen aber jene Passagen, die die Nachricht als Aprilscherz erkennen lassen. Und auch das übliche „April, April“ am nächsten Tag ist unterblieben. Offenbar ist die Redaktion auf den Scherz hereingefallen.

Die Pläne von Felix Hufeld im Versicherungsmonitor

Einen eigenen Aprilscherz hat sich der Versicherungsmonitor ausgedacht. Er titelte: „Neuer Job für Felix Hufeld“. Er solle am 1. April 2022 Aufsichtsratschef des neu gegründeten Spezialversicherers CR Associates SE (CRAS) werden. Die Gesellschaft wolle die Gehaltszahlungen von Vorstandsmitgliedern bei Versicherern auch nach einer möglichen Insolvenz sicherstellen.

Gründer seien Harald Christ und Ulrich Rüther. Für die Risikobeurteilung der neuen Gesellschaft sei das Wissen des bisherigen Chefs der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-Aufsicht (Bafin) über den Zustand der Versicherer laut Stimmen aus der Branche „unbezahlbar“.

 
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