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Hohes Niveau der Teilnehmer

3.12.2018 – Das Rating beleuchtet die Leistungsfähigkeit der Anbieter aus Verbrauchersicht. Neben Bilanz- und Servicekennzahlen spielen Vertragsbeispiele und die Flexibilität der Angebote eine wichtige Rolle.

Am 4. Dezember erscheint die Neuauflage des Biometrie-Ratings deutscher Lebensversicherer der Map-Report-Redaktion.

Den Bundesbürgern ist es wichtiger, den eigenen Besitz abzusichern, als für den Verlust der Arbeitskraft oder für das Pflegerisiko vorzusorgen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage im Auftrag der Continentale Versicherung vom September dieses Jahres. Rund drei Viertel der Befragten findet demnach den Schutz des Besitzes von Hab und Gut – Hausrat, Immobilie und Auto – wichtig.

Um auch die Eindrücke des Versicherungsvertriebs zu diesen Fragen zu erhalten, wurden in der Studie auch bundesweit 239 Vermittler befragt. Sie bestätigten den Eindruck. Während die Verbraucher bei Sachversicherungen aktiv auf die Vermittler zukommen, müssen bei der Absicherung von Gesundheitsrisiken und biometrischen Risiken die Vermittler oft Überzeugungsarbeit leisten.

Durchschnittlich jeder fünfte Deutsche wird im Laufe seines Erwerbslebens berufsunfähig. Und wer betroffen ist, dem droht oft der finanzielle und soziale Abstieg. Laut Statistischem Bundesamt gab es im zweiten Quartal 2018 44,7 Millionen Erwerbstätige in Deutschland.

Entwicklung der Bestände

Dem gegenüber standen zum Jahresende 2017 12,2 Millionen BUZ-Verträge in den Geschäftsberichten der Lebensversicherer. Und während die Zahl der Erwerbstätigen in den vergangenen Jahren deutlich zunahm, gelang es den Versicherern nicht, den Bestandsabrieb an BUZ-Verträgen zu stoppen. Im Gegenteil. Den höchsten Bestand hatten die Lebensversicherer zum Jahresende 2004 mit rund 15,4 Verträgen. Seitdem brach der Bestand um über drei Millionen Verträge ein.

Im Gegensatz zur BUZ zeigt sich in der Risikolebens-Versicherung ein anderer Trend. Hier stieg der Bestand von 7,3 Millionen Verträgen im Jahr 2004 auf 9,6 Millionen Verträge zum Jahresultimo 2017. Der Neugeschäftsanteil, gemessen an den eingelösten Versicherungsscheinen, stieg in diesem Zeitraum von 8,5 auf 22,4 Prozent.

In diesem Rating wird die Leistungsfähigkeit der Anbieter aus Verbrauchersicht beleuchtet. Die Untersuchung erstreckt sich von den für Kunden relevanten Bilanz- und Servicekennzahlen über Flexibilität und Transparenz bis zu Vertragsbeispielen.

Beispielrechnungen nicht überbewerten

Das Biometrie-Rating der Map-Report-Redaktion ist ausschließlich auf Verträge zur Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung ausgerichtet. Es basiert auf Bilanz-, Service- und Vertragskennzahlen und verdichtet diese als Beitrag zur Meinungsbildung.

Map-Report 906 (Bild: VersicherungsJournal Verlag)
Quelle: Map-Report 906 (Bild: VersicherungsJournal-Verlag)

Trotz grundsätzlicher Kritik an Beispielrechnungen sind sie ein Teil des Ratings. Als Zukunftsprognose sind diese Berechnungen ohne Aussagewert. Doch sind die Daten nicht als Zukunftsprognose zu sehen, sondern als Einordnungsmöglichkeit für den heutigen Stand der Gewinnbeteiligung des Unternehmens im Vergleich zu anderen Marktteilnehmern.

Insgesamt werden im Vertragsteil 40 Punkte vergeben. Auf die RLV und BU entfallen dabei jeweils 20 Punkte. Für beide Produktarten werden dabei sowohl Brutto- und Nettobeiträge als auch Brutto- und Honorartarife bewertet. Damit die Beispielrechnungen nicht überbewertet werden, entfallen bei der RLV und BU jeweils nur maximal neun Punkte auf die Hochrechnungen der Vertragswertung. Die restlichen elf Punkte sind für die Flexibilität der Tarife reserviert.

Qualitativ hochwertige Teilnehmer

Aufgrund des eng abgestuften Bewertungsrasters und der hohen Qualität der Vertragsbedingungen ist der Abstand zwischen den Teilnehmern sehr gering.

Über alle Beispielrechnungen und Vertragsbedingungen gesehen, geht der Sieger im Vertragsteil mit 31,80 von maximal 40 Punkten aus dem Rennen. Der Vorsprung ist dabei denkbar knapp. Der Zweitplatzierte folgt mit 31,40 Punkten, der dritte Rang wurde für 30,90 Punkte vergeben.

Unter den 26 bewerteten Gesellschaften gab es ein wahres Kopf-an-Kopf-Rennen bei den Risiko-Lebensversicherern. Zwischen dem Spitzenreiter und Rang 25 beträgt die Differenz nur 8,55 Punkte. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch bei den Fallbeispielen zur BU-Versicherung. Hier beträgt der Abstand 6,80 Punkte.

Für tiefere Einblicke

Detaillierte Zusatzinformationen zu diesem Rating bietet die aktuelle Bilanzanalyse deutscher Lebensversicherer 2017, Map-Report Nr. 904.

Auf 154 Seiten gibt diese Auswertung ausführliche Einblicke in die Geschäftsentwicklung der Branche, unterstützt die Interpretation der verwendeten Ratingkennzahlen und gewährleistet einen schnellen Überblick über den Stand und die Entwicklung der Geschäftsergebnisse.

 
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