Wer soll dieses Produkt verkaufen?

5.12.2001 – Nun ist es also raus. Die Riesterrente hat hohe Kosten auf Grund der bürokratischen Vorgaben. Die Vermittlerschaft hat das ohnehin schon seit Einführung gesagt.

Es stellt sich nur noch die Frage, wer nun dieses Produkt verkaufen soll. In Bezug auf die existenzbedrohenden Provisionen, bleiben nur Banken und Dierktversicherer übrig. Ein Maklerunternehmen wird dieses Produkt wohl kaum verkaufen.

Interessant ist nun auch die Erkenntnis, dass die Riesterrente an die betrieblichen Versorgungsmodellen nicht ranreicht. Die betrieblichen Versorgungsmodelle sichern sich bekanntlich bereits die Gewerkschaften.

Da Riester ja ein bekannter Gewerkschaftsfreund ist, stellt sich die Frage, in welchen Vorständen er vertreten ist und welche Provision Herr Riester seitens der Gewerkschaften erhält.

Ob wir diese Zahlen jemals erfahren werden? Hat Herr Riester eventuell in der Schweiz ein Konto?
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