7.8.2014 – Versicherung fängt bei mir bei der Beratung an und hört bei der Schadensregulierung auf. Wenn alles richtig gemacht wurde, stimmt die Aussage „Versicherungen treiben niemanden in den Ruin“. Leider sieht das in der Realität völlig anders aus.
Auch die Verbraucherschützer nehmen es da nicht so genau. Beispiel: Stiftung Warentest empfiehlt in der Privaten Haftpflichtversicherung die WGV Himmelblau. In dieser Haftpflichtversicherung ist die Ausfalldeckung nicht versichert.
Schadensbeispiel: Die 20-jährige Tochter des Versicherungsnehmers wird von einem nicht versicherten PKW angefahren und wird so schwer verletzt, dass sie ihr ganzes Leben nicht selbst finanzieren kann. Das ist ruinös.
Das sieht aber Stiftung Warentest nicht so. Dass eine Fahrerschutz-Versicherung unter Umständen sehr sinnvoll sein kann, wird in keiner Weise erwähnt. Allerdings gibt es genügend Beispiele, in denen Versicherungen trotz bestehendem Versicherungsschutz nicht oder nur schleppend leisten.
Selbstkritisch sollte man erkennen, dass nur eine optimale Beratung, ein zuverlässiger Partner (Versicherungsgesellschaft) und eine korrekte Schadensabwicklung den Verbraucher vor dem Ruin schützen können.
Hubert Gierhartz
zum Leserbrief: „Versicherungen treiben niemanden in den Ruin”.




