10.7.2013 – Eigentlich ist jedes Wort über den Pflege-Bahr seitens der Berater überflüssig, da der Gesetzgeber in Bezug auf die gedeckelte Provision keine Beratung bezahlen möchte. Alleine mit dem Argument der Produktlieferanten, dass man hierdurch ja auch einen Einstieg zum Kunden hat, der einzigartig wäre, lässt sich für einen Berater noch lange kein Geschäft im Pflegebereich oder sonst wo generieren.
Was aber positiv ist, ist die Tatsache, dass über eine Pflegeabsicherung in Bezug auf die verstärkte Werbung gesprochen wird. Kunden, welche ausschließlich wegen Pflege-Bahr bei uns anrufen, lehnen wir grundsätzlich mit dem Argument ab, dass der Gesetzgeber mit 30 Euro Beratungsprovision keine Beratung vorgesehen hat.
Bisweilen haben aber auch nur kranke Personen nach dem Pflege-Bahr nachgefragt, welche ansonsten keinen Schutz erhalten. Junge Menschen, welche ja verständlicherweise die Zielgruppe von Pflege-Bahr sind, interessieren sich für das Thema Pflege bisweilen nicht wirklich.
In Bezug auf die unbekannte Beitragsentwicklung beim Pflege-Bahr empfehlen wir eine private Pflege ohne staatliche Zulage, da hier in Bezug auf die Kundenselektion eine geringere Beitragssteigerung zu erwarten ist.
Sinnvoll ist die Pflege-Bahr Lösung nach meiner Ansicht nicht, und es wäre sinnvoller gewesen, die gesetzliche Pflegeversicherung zu verbessern, als nun einen dritten Topf aufzubauen.
Hans-Jürgen Kaschak
zum Artikel: „Die besten Pflege-Bahr-Tarife”.




