Zweifel an der Statistik stellt die Absicherung nicht in Frage

24.6.2019 – Es freut mich, dass mein Leserbrief hier zu einer regen Diskussion geführt hat und dass das VersicherungsJournal diesem Diskurs einen Raum gibt und dabei die Vielfalt der Meinungen abbildet.

Interessant sind aber auch immer die Meinungen derer, die möglichweise gar nicht so genau gelesen haben, was ich eigentlich wissen wollte oder nur aus Prinzip dagegen sein wollen.

Mit keinem Wort habe ich behauptet es gäbe gar keine Berufsunfähigen. Aber dass es ein Viertel der Berufstätigen berufsunfähig sind oder werden wird, steht (nicht nur) für mich unverändert nicht fest. Die Statistik der Rentenversicherung taugt als Beweis auch nur bedingt, denn wie wir alle wissen, gibt es keine BU-Rente mehr in der gesetzlichen Rentenversicherung und folglich wird exakt das dort auch nicht geprüft.

Und wie man darauf kommen kann, dass Makler, die diese 25-Prozent-Zahl bezweifeln die grundsätzliche Notwendigkeit solcher Absicherungen nicht einsehen und dementsprechend die Kunden nicht gut beraten, setzt möglicherweise schon sogar etwas Böswilligkeit voraus.

Andreas Reissaus

reissaus@gmx.de

zum Artikel: „Wie viele Personen werden eigentlich berufsunfähig?”.

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Rente
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