Zeit, dass sich Versicherer auf ihre Kenntnisse der Anlagen-Verwaltung besinnen

31.1.2018 – Es erscheint in der Tat erstaunlich, dass sich die Anbieter von Fondspolicen dem Vorwurf doppelter Kosten so gerne aussetzen. Dabei ist es schon lange möglich, Fondspolicen mit direkt gehaltenen Wertpapieren anzubieten, ohne die Erträge der Fondsgesellschaften zu vermehren. Der direkte Kauf der Wertpapiere wäre günstiger!

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Nicht erst die Novelle des VAG hat es den Lebensversicherern ermöglicht, Abteilungen des Deckungsstocks zu bilden, die aus den Wertpapieren gebildet werden, die auch die Fondsgesellschaften für ihre Sondervermögen kaufen. Professoer Dr. Hermann Weinmann liegt richtig, die Versicherer aufzufordern, mehr Verantwortung zu zeigen.

Es ist aber auch Zeit, dass die Versicherer ihre Kenntnisse und Erfahrungen in der Verwaltung von Kapitalanlagen in den Vordergrund zu stellen. Schließlich verwalten sie den größten Teil ihrer Kapitalanlagen in den Abteilungen des klassischen Deckungsstocks doch auch selbst. Warum nicht auch in Fondspolicen?

Thomas Leithoff

thomasleithoff@kanzlei-johannsen.de

zum Artikel: „Bessere Fonds in der fondsgebundenen Lebensversicherung”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Fondspolicen · Lebensversicherung · Versicherungsaufsichtsgesetz
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