Wettbewerb über den Preis ist ein unlauterer Wettbewerb

27.9.2018 – Natürlich fördert der Wettbewerb zwischen privater (PKV) und gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) über die Leistungen das Versorgungsniveau der GKV. Und das befürworte ich auch.

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Der Wettbewerb über den Preis ist jedoch ein unlauterer Wettbewerb. Denn die derzeitigen Einstiegsprämien der Luxustarifpreise aller privaten Krankenversicherer sind für die Jüngeren und Singles absichtlich unterdeckend kalkuliert. Hier nehmen sich alle privaten Krankenversicherer das Recht heraus, die kostendeckenden Beiträge in späteren Versicherungsjahren nachzufordern, insbesondere ab dem 55. Lebensjahr.

Und man sollte aufhören, diese unflexiblen Beitragsentlastungs-Tarife für Kunden zu empfehlen. Diese Tarife gehen nur zugunsten der privaten Krankenversicherer. Sie sind weder gut verzinst, noch kann der Kunde eine Auszahlung seines Geldes bei Wechsel des Versicherers oder bei der Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung verlangen. Im schlimmsten Fall stirbt der Kunde vorzeitig und die Sparsumme an die Erben entfällt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Es entspricht zudem absolut nicht unserem Grundgesetz, junge Männer – bevorzugt Singles – durch gute Angebote zu selektieren und diese dadurch der gesetzlichen Sozialversicherung (hier GKV/PKV) zu entziehen. Die Lasten werden ungerecht verteilt.

Roland Schmidt

dkew@gmx.de

zum Leserbrief: „Für Überlegungen zu Leistungs-Einschränkungen bleibt kein Raum”.

Leserbriefe zum Leserbrief:

Peter Schramm - Unlauteren Wettbewerb kann es nicht geben. mehr ...

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