Wertschätzung erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist

22.7.2019 – Die Argumente sind sicherlich richtig und hören sich gut an, aber die Problematik ist oft eine andere:

1. Was soll man von einem Inhaber / Chef / Vorgesetzten halten, der sich erst dann über seine A-Mitarbeiter Gedanken macht, wenn diese kündigen? Schlimm genug keine Rückmeldung durch Vorgesetze und Chefs zu erhalten – noch schlimmer aber, wenn diese erst nach der Kündigung erfolgt.

Das eigentliche Thema ist die fehlende Anerkennung: die fleißigen Bienen holen wie immer „die Kohlen aus dem Feuer” beziehungsweise die Aufträge an Land und/oder erreichen es, dass der Laden brummt. Die Anerkennung erhalten aber die Schwätzer und Selbstdarsteller.

2. Unbesetzte Stellen nach Kündigung. Gleiches Spiel, wenn Mitarbeiter kündigen und Stellen nicht wieder besetzt werden: Es ist längst ein offenes Geheimnis, dass die meisten Firmen die Top-Performer mit Absicht permanent überfordern – sprich von Ihnen noch mehr Leistung verlangen. Weshalb müssen die Top-Performer sonst immer die Werte des Vorjahres übertreffen?

Die Alternative wäre, die Minderperformer ins Laufen zu bringen – aber das wäre ja mit Arbeit verbunden (vor allem für den jeweiligen Vorgesetzten).

3. Wertschätzung, zum Essen einladen. Wenn die Wertschätzung, wie ein gemeinsames Essen, Fragen nach Problemen und/oder möglichen Verbesserungen im Betrieb permanent erfolgen würden, gäbe es weniger Kündigungen. Aber auch die Wertschätzung kommt erst dann zu Tage, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.

Marcus Dippold

info@pkv-wiki.com

zum Artikel: „„Kämpfen Sie um Ihre A-Mitarbeiter“”.

Leserbriefe zum Leserbrief:

Peter Schramm - Oft ist unbekannt, wer A-, B- oder C-Mitarbeiter ist. mehr ...

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Mitarbeiter · Private Krankenversicherung
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