Weiterer Beschluss hat dieses Urteil bestätigt

19.6.2020 – Das KG Berlin hat mit Beschluss vom 18. Juni 2019 (6 U 52/19 die Entscheidung des Landgericht Berlin bestätigt.

KG (veröffentlcht in r+s 2019, 707 = VersR 2019, 1496): 1. Eine bedingungsgemäße Überflutung liegt nicht vor, wenn nur in den Keller des versicherten Gebäudes Grundwasser eingedrungen ist. Vielmehr muss sich das schadenstiftende Wasser infolge der Ausuferung von oberirdischen Gewässern, von Witterungs-Niederschlägen oder Austritt von Grundwasser an die Erdoberfläche außerhalb des Gebäudes, nämlich auf dem das Gebäude umgebenden „Grund und Boden“, auf dem das Gebäude liegt, angesammelt haben.

2. Es genügt nicht, dass Wasser ohne eine solche Ansammlung außerhalb des Grundstücks in ein Gebäude hineingeflossen oder hineingedrückt worden ist.

Dr. Ulf Hoenicke

ulf.hoenicke@t-online.de

zum Artikel: „Überfluteter Keller – kein Überschwemmungsschaden?”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Starkregen
WERBUNG
WERBUNG
Neue Chancen im Versicherungsvertrieb

Die Corona-Pandemie hat sich spürbar auf die Geschäfts-
ausübung in den Vermittler-
betrieben ausgewirkt. In der neuen BVK-Studie 2020/2021 erfahren Sie, wie sich bestimmte Arbeitsweisen verändert haben und welche positiven Aspekte die Vermittler ihr abgewinnen können. Mehr erfahren Sie hier...

VersicherungsJournal in Social Media

Besuchen Sie das VersicherungsJournal auch in den sozialen Medien:

  • Facebook – Ausgewähltes für den Vertrieb
  • Twitter – alle Nachrichten von VersicherungsJournal.de
  • Xing – über den Verlag
  • Xing News – Ausgewähltes zu Karriere und Unternehmen
weitere Leserbriefe
WERBUNG