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Weitere Vorschläge zur Modifizierung

19.11.2019 – Die Modifizierung der Riester-Rente sollte auch Folgendes beinhalten: Zahlung der Kinderzulage ohne Prüfung, ob Kindererziehungs-Zeiten beantragt wurden, Prüfung anhand einer vorliegenden Steuer-ID und Kindergeldzahlung; Auszahlung der Zulagen über die Finanzämter, hier werden alle Einkünfte zusammengeführt und bereits Förderungen wie Arbeitnehmersparzulagen und Wohnungsbauprämien festgesetzt und ausgezahlt.

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Die Erweiterung des geförderten Personenkreises beispielsweise auch auf die unmittelbare Förderung von Selbstständigen wäre ein weiterer Fortschritt.

Der Vorschlag, die bisherige Förderung durch Zulagen und Steuerersparnis durch einen Zuschlag von 50 Prozent auf den gezahlten Beitrag zu ersetzen, ist sozial ungerecht, da beispielsweise eine Familie mit drei Kindern (geboren nach 2008) und Vertrag der Mutter innerhalb der Erziehungszeit beziehungsweise bei anschließender Teilzeittätigkeit bis zu einem sozialversicherungs-pflichtigen Einkommen von 28.375 Euro bei einem jährlichen Eigenbeitrag von 60 Euro Zulagen in Höhe von 1.075 Euro jährlich erhält.

Die bisherige Regelung war meiner Meinung nach sozial ausgewogen, da vor allem Familien mit geringerem Einkommen davon profitiert haben (im Verhältnis Förderung zu eingezahltem Beitrag) und gutverdienende Singles oder Paare ohne Kinder dementsprechende Steuervorteile generieren konnten.

Axel Götz

axel.goetz@gsfranken.de

zum Artikel: „Riester: Gemeinsamer Plan gegen den drohenden Staatsfonds”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Rente · Riester · Sozialversicherung
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weitere Leserbriefe
19.11.2019 – Volker Fleischhauer zum Artikel „Riester: Gemeinsamer Plan gegen den drohenden Staatsfonds” mehr ...
 
19.11.2019 – Roland Schmidt zum Artikel „Riester: Gemeinsamer Plan gegen den drohenden Staatsfonds” mehr ...
 
20.11.2019 – Peter Adam zum Artikel „Riester: Gemeinsamer Plan gegen den drohenden Staatsfonds” mehr ...
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