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Wechselseitige Selbstkontrolle kann die Situation weiter verbessern

2.11.2017 – Dem Verbraucher entsteht doch kein Schaden dadurch, dass ein unabhängiges Vergleichsportal in Wirklichkeit sogar ein unabhängiger Versicherungsmakler ist. Denn Versicherungsmakler stehen im Lager des Versicherten und sind damit die besten Verbraucherschützer.

An sie müssen sehr hohe Anforderungen gestellt werden. Denn selbst kleinere Fehler können für die Versicherten schwerwiegende Folgen haben, gerade wenn sie diese nicht sofort erkennen. Es wäre riskant, solche Fehler durch eine Verzögerung bei der Klärung eines abmahnfähigen Verhaltens länger als unbedingt notwendig zuzulassen.

Im Übrigen kann der Gesetzgeber ja festlegen, dass wettbewerbliche Abmahnungen erst zulässig sind, wenn man vorher erfolglos eine persönliche Anspache und gütliche Einigung versucht hat. Wenn hier eine demokratische Mehrheit dies so beschließt, wird sich jeder daran halten. Solange die Gesetze aber ein anderes Verfahren als die Regel im Wettbewerb vorgeben, muss auch akzeptiert werden, dass jeder sich daran hält.

Von Versicherungsmaklern darf man allergrößte Sorgfalt bei allen Tätigkeiten erwarten, denn sie tragen als der im Versicherungsbereich verbraucherschützend tätige Berufsstand größte Verantwortung. Durch wechselseitige Selbstkontrolle kann dies noch weiter verbessert werden. Dazu müsste man aber nicht auf Abmahnungen warten. Freiwillige Prüfungen und Kontrollen etwa mit Hilfe der Maklerverbände und Prüforganisationen könnten sogar noch ein geeigneterer Weg zu Zielerreichung sein.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Leserbrief: „Die persönliche Ansprache wäre hier vorzuziehen”.

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