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Was im Tagesgeschäft stört, sind Kunden und Vermittler

12.5.2022 – Einerseits verstehe ich die Versicherer. Vertrieb kostet Geld, Schadenbearbeitung auch. Beides lässt sich deutlich reduzieren, wenn der Endkunde selber „nach Überschrift” kauft und gar nicht beurteilen kann, welchen Umfang sein Schutz hat.

Und Schäden oft gar nicht erst meldet, weil er gar nicht weiß, was er genau in der Akte hat oder nicht weiß, wie er es anstellen soll. Oder mit Formfehlern Gründe für die Abwehr liefert.

Sollte der Kunde anrufen, dann lassen wir ihn erst mal in der Warteschleife verhungern... Ist doch genial! Dann machen wir unsere Produkte noch ein bisschen komplexer und komplizierter – gut für uns, wenn der Kunde glaubt, das wäre vorteilhaft für ihn.

Vermittler müssen umfassend kompetent beraten, brauchen eine Erlaubnis, müssen Fortbildungen nachweisen – wozu eigentlich? Wenn der Endkunde das alles selber weiß, kann und bringt? Macht doch alles Sinn, oder?

„Das einzige, was uns im Tagesgeschäft stört, sind Kunden und Vermittler.” Das hat mir mal ein Maklerbetreuer mit einem ironischen Augenzwinkern gesagt. Nein, keine Schelte meinerseits. Ich möchte nur zum Ausdruck bringen: Versicherer legt mehr Wert auf fairen Service und behaltet Augenmaß.

Wilfrid Camen

mail@expro.de

zum Artikel: „Klassischer Vertrieb wird ein Corona-Opfer”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Coronavirus · Fortbildung · Maklerbetreuer
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