Vor allem die Versicherer müssen ihre Hausaufgaben machen

29.4.2019 – Fakt ist leider, dass sich die Versicherer aus der Verantwortung stehlen. Solange nichts passiert, wird natürlich für den Einschluss der Elementardeckung getrommelt. Aber nach dem Schaden steht der Kunde dann ganz schnell ohne Versicherungsschutz da.

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Das habe ich in den letzten 25 Jahren als Versicherungsmakler zur Genüge erlebt. Persönlich betroffen war ich ebenfalls – das Haus meiner Eltern wurde 2014 innerhalb weniger Minuten nach dem Abregnen einer stationären Unwetterzelle durch Ausuferung eines winzigen kleinen Dorfbaches auf 1,30 Meter Höhe im gesamten Erdgeschoss überschwemmt. Natürlich bestand Versicherungsschutz und die Versicherer für Hausrat und auch für Wohngebäude haben vorbildlich reguliert. Insgesamt belief sich der Schaden auf circa 250 Tausend Euro.

So weit, so gut. Schlecht ist natürlich, dass noch während (Wohngebäude) beziehugnsweise nach Abschluss (Haurat) der Regulierung die Verträge seitens des Versicherers gekündigt wurden. Und es war bis heute trotz umfangreicher Bemühungen nicht möglich, für dieses Risiko bei einem anderen Versicherer eine Deckungszusage zu bekommen. Das Haus liegt in Zürs Zone I – aber: Danke, nein.

Fazit: Vor allem die Versicherer müssen ihre Hausaufgaben machen, ehe seitens des Gesamtverbands des Deutschen Versicherungswirtschaft große Sprüche geklopft werden und die Verantwortung an den Kunden abgeschoben wird.

Michael Jahn

mjahn@gmx.net

zum Artikel: „Wie viele Gebäude ohne Elementarschadendeckung dastehen”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Elementarschaden · Regulierung · Unwetter · Versicherungsmakler
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