Von nachteiligen Produkten die Finger lassen

2.3.2019 – Ja – die meist fehlende (Beratung zur) Finanzplanung ist häufig Ursache für eine Vertragsbeendigung einer Lebens-/Rentenversicherung (oder anderer Sparprodukte).

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Dass „von den (sogenannten?) Verbraucherschützern”, die mir ohne nähere Beschreibung des Kommentators nichts sagen, zu „billig”en und kostenfreien Finanzprodukten/Beratung geraten wird, kann sein.

Berater der Verbraucherzentralen allerdings stellen deutlich dar, dass eine sorgfältige Beratung für eine tragfähige Vorsorgestrategie (mit Rücklagenplanung) auch ihr Geld kosten muss, unter anderem auch über Honorarberater.

Wenn jedoch Geld zur Vergütung des Beraters aus einem aktiv vermittelten Geldanlageprodukt entnommen wird, dann belegen einfachste Kosten-/Renditeberechnungen, dass durch diese Kosten oft eine substantielle Renditeminderung eintreten wird, die in Euro das Mehrfache der von Honorarkosten auf Stundenaufwandsbasis (nicht sogenannte Honorare auf Beitrags-/ Anlagesummenbasis) ausmacht.

Ein „Produkt, welches den Verbraucher mit einer gewissen nachdrücklichen Vertragsbindung zu langjährigem echten Altersvorsorgesparen anhält”, kann allein deshalb nicht sinnvoll sein.

Denn wenn das Produkt überwiegend Nachteile, wie niedrige Renditen aufgrund hoher Kostenbelastungen und intransparente Anlagegrundsätze (Bewertungsreserven, Überschusszuteilung vs. ZZR, Managementfehlerrisiko usw.) gegenüber möglichen Alternativen aufweist, sollte/wird jeder mündige Verbraucher, dem das bewusst (gemacht) wird, die Finger davon lassen.

Merten Larisch

larisch@vzbayern.de

zum Leserbrief: „Enormer Bedarf in der kurz- und langfristigen Finanzberatung”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Altersvorsorge · Honorarberater · Rente · Verbraucherschutz · Zinszusatzreserve
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