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Versicherer im Run-off mit Argwohn betrachten

7.10.2019 – Die Abschlusskostenquote bei Versicherungs-Unternehmen, die sich im Run-off befinden, wie Heidelberger Leben und Skandia, sollte mit Argwohn betrachtet werden. Diese Gesellschaften tätigen kein Neugeschäft mehr, aus dem die Abschlusskostenquote berechnet werden könnte. Also kann es sich nur um Beitragserhöhungen handeln, die zu diesen Abschlussprovisions-Sätzen führen.

Damit stellt sich jedoch wieder die Sinnfrage von dynamischen Erhöhungen, bei denen der Kunde – zumindest bei diesen Versicherungs-Unternehmen – mit überhöhten Abschlusskosten belastet wird. Zu prüfen wäre auch, ob sich diese Unternehmen über die Gewinnbeteiligung an den erhöhten Abschlusskosten nicht Erträge verschaffen, die Run-offs für die Übernehmer noch attraktiver machen.

Das Nachsehen haben die Kunden, aber auch die Vermittler (Betreuer) der Bestände. Letztere müssen ihren Kunden erklären, dass ihre Verträge mit den höchsten Abschlusskosten des Marktes belastet werden. Keine Frage, dass bei diesen Verträgen das Thema Rückabwicklung zumindest geprüft werden sollte.

Thomas Meinhardt

thomas.meinhardt@confee.de

zum Artikel: „Die Lebensversicherer mit den höchsten Abschlusskostenquoten”.

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Beitragsanpassung · Runoff
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