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Verdi betreibt hier eine kluge Politik

25.8.2017 – Die Logik von Verdi ist doch bestechend einfach. Die Arbeitsplätze in der privaten Krankenversicherung (PKV) – wie auch sonst in der Versicherungswirtschaft – fallen alleine schon wegen der Digitalisierung weg, die von der Versicherungswirtschaft selbst ausgeht. Hier kann Verdi wenig helfen – die Politik interessiert es auch nicht.

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Wenn nun anlässlich der Umsetzung der Bürgerversicherung Verdi sich mit Forderungen nach einem sozialadäquaten Beschäftigungsabbau und nach Qualifizierungs-Maßnahmen für neu entstehende Arbeitsplätze durchsetzen kann, dann kann damit auch allen geholfen werden, deren Arbeitsplätze bei Versicherern wegen der Digitalisierung wegfallen.

Wenn auf diesem Wege die Interessen der vom Beschäftigungsabbau alleine schon wegen Digitalisierung bedrohten Beschäftigten bei Versicherern bei der Politik Gehör im Rahmen der Umsetzung der Bürgerversicherung finden und Verdi Maßnahmen zu deren Interessenwahrung beim Beschäftigungsabbau politisch durchsetzen kann, so hat Verdi etwas für diese Menschen erreicht.

Das muss Ziel einer Gewerkschaft sein, die sich ja nicht nach Art der Maschinenstürmer gegen die Digitalisierung wenden kann. Die Stellen sind dann zwar weggefallen, so wie sie auch ohne Bürgerversicherung ohnehin weggefallen wären, dies aber auf eine kontrollierte sozialadäquate Weise flankiert mit wirksamen Umqualifizierungs-Maßnahmen.

Verdi betreibt hier also eine kluge Politik zum echten Nutzen der Versicherungs-Beschäftigten, die sonst einer ungewissen Zukunft entgegen sehen.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Leserbrief: „Ein Widerspruch in sich”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Bürgerversicherung · Digitalisierung · Private Krankenversicherung
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