Veränderungen werden von Dritten nach deren Willen beeinflusst

20.6.2017 – Eine der wichtigsten Fragen im Vertrieb der letzten Jahre besteht darin, wie man wirtschaftlich auskömmlich agieren kann. Eine weitere Frage besteht darin, wie man sich von der Geiselhaft der Anbieter möglichst löst und dennoch im Interesse seiner Mandanten berät.

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Die Anbieter nutzen die Gunst der Stunde und nutzen die fehlende Lobby der Berater zur Durchsetzung ihrer Interessen bestens aus. Die Anbieter sind getrieben vom Ziel der Gewinnmaximierung und die Berater kämpfen um das nackte Überleben.

Die Reduktion der Provisionen ergab eine Steigerung der Gewinne auf der Anbieterseite und eine Verschärfung der Kostensituation auf der Beraterseite. Kunden hatten hierdurch keinen nennenswerten Vorteil, da gleichzeitig neue Produktlinien eingeführt wurden, welche mit den alten zum Teil nicht vergleichbar sind.

Welche Möglichkeit hat ein Makler in diesem angespannten Verhältnis? Zunächst kann er hinschmeißen und die Branche wechseln, was immer mehr vollziehen. Dann kann er zurück in die Ausschließlichkeits-Organisation (AO), um gegebenfalls alle zwei bis fünf Jahre seine Gesellschaft zu wechseln. Er kann eine Reduktion der Kosten auf das Nötigste Vollziehen und sich auch vom Privatkundengeschäft weitestgehend zurückziehen.

Dies möchten auch viele Anbieter, damit das Feld für die eigene AO und den Onlinevertrieb frei wird. Ein Makler kann sich auch spezialisieren und sich hierdurch gegebenenfalls auch einem härteren Wettbewerb stellen. Tatsache ist, dass diese Veränderungen von Dritten nach deren Willen beeinflusst werden, was nie positiv ist.

Hans-Jürgen Kaschak

info@perspektive4you.de

zum Artikel: „So viel Provision erhalten Versicherungsvermittler in Leben”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Ausschließlichkeitsvertrieb · Provision · Versicherungsvermittler
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