Umsetzung in die IT war für viele nicht zu schaffen

5.4.2018 – Der deutsche Gesetzgeber hat es vorgezogen, die IDD nicht 1:1 umzusetzen. Zusätzlich soll, ohne sachlichen Grund, die Honorarberatung gefördert werden.

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Dazu wird ein sehr komplexes System geschaffen, wie es sehr verfriemelt in §48c VAG beschrieben wird. Dem Kunden stehen 80 Prozent der kalkulierten Abschlusskosten zu. Dieses Geld darf nur mit der Prämie verrechnet werden. Hierbei dürfen maximal 80 Prozent der Prämie verrechnet werden, um so die fünfjährige Stornohaftung abzubilden.

Alle Hinweise an das Wirtschafts- und das Finanzministerium, dass diese Regelung nicht einfach in der Umsetzung ist und Zeit benötigt, verfingen nicht. Vielleicht hat der Münchner Verein die Konsequenz daraus gezogen, dass die Umsetzung in die IT einfach nicht zu schaffen war. Dies hört man aus mehreren Häusern.

Dem Gesetzgeber ist dringend zu raten, bei der Gesetzgebung zu beachten, dass Umsetzungen in der IT nicht über Nacht gehen, vor allem nicht bei derartig komplexen Vorgängen. Der Staat selbst beweist es ja jeden Tag. Denn Digitalisierung und Automatisierung sind in den Amtsstuben überwiegend noch Fremdwörter, obwohl seit 15 Jahren in Sonntagsreden darüber gesprochen wird.

Rainer Stieber

rainer.stieber@mindtrace.de

zum Artikel: „Münchener Verein lehnt Versicherungsberater-Kunden ab”.

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Digitalisierung · Honorarberatung · IDD · Storno · Versicherungsaufsichtsgesetz · Versicherungsberater
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