Umfassende Rechtsordnung und Lebensform sichern

10.9.2018 – Frieden meint nach heutigem Verständnis nicht einfach nur die Abwesenheit von Krieg, sondern eine umfassende und dauerhafte Rechtsordnung und Lebensform, bei der Wohl und Wohlstand der Bürgerinnen und Bürger oberste Ziele sind.

Ein „Frieden”, in dem dies nicht gewährleistet ist, verdient diesen Namen nicht. Wenn es daher gelingt, durch bewaffneten Einsatz einen solchen unwürdigen Zustand zu beenden und wirklichen Frieden zu erreichen, ist dies eine anzuerkennende große Leistung. Wie Obama bei der Verleihung des Friedensnobelpreises 2009 nur elf Monate nach seine Amtseinführung sagte:

„Die Instrumente des Krieges müssen eine Rolle spielen bei der Bewahrung des Friedens. Alle verantwortungsbewussten Nationen müssen den Beitrag nutzen, den Militärs mit klarem Auftrag zur Erhaltung des Friedens beitragen können. [...] Kriege sind manchmal notwendig. [...] Wir müssen die harte Wahrheit anerkennen, dass wir während unseres Lebens gewaltsame Konflikte nicht ausmerzen werden. [...] Das Übel existiert in der Welt. Eine gewaltfreie Bewegung hätte Hitlers Armeen nicht stoppen können.“

Frieden sei „nicht einfach die Abwesenheit eines sichtbaren Konflikts“ und könne nur von Dauer sein, wenn er auf „den angeborenen Rechten und der Würde eines jeden Individuums“ gründe. Notwendig seien die gleichen Visionen, entschlossenes Handeln und Beharrlichkeit.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Leserbrief: „Die Angst wird geschürt”.

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