Statt Altersvorsorge wird Urlaub empfohlen

21.9.2018 – Narürlich ist das andauernde Medienbashing, ausgelöst unter anderem durch den Verbraucherschutz und den Bund der Versicherten, der Hauptgrund für Mißtrauen.

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Dazu kommt, dass bei modernen Tarifen die wirlich interessanten Tarife mit dem Makel „möglicher Totalverlust” verkauft werden müssen. Welcher Laie schlägt da zu?

Verlust droht nicht nur, sondern ist garantiert, wenn man den Vorschlägen der oben angegebenen Institutionen folgt. Wo bei einem ETF DAX, Eurostox oder MSCI World Totalverlust das Risiko sein soll, muss man mir wirklich erklären.

Bei der aktuellen Sachlage empfehle ich Anfragern, das Geld in Urlaub oder Vergnügen anzulegen, da muss ich nicht stundenlang zuvor den Bedarf eruieren, eine Geeignetheitsprüfung erstellen, die Maklervollmacht und den Maklerauftrag erklären, ein Angebot am Markt herausfiltern, das Beratungsprotokoll und alle Unterlagen erklären und gegenzeichnen lassen usw.

Übrigens, digital ist der ganze Krampf, von Beamten von gestern ausgeheckt und von Politikern umgesetzt, mit einem Häkchen in zehn Minuten erledigt. Natürlich geht der VBS und der Bund der Versicherten davon aus, dass der Kunde dadurch wesentlich besser fährt. Gib diesem Land genug Psychiater.

Der Staat, bei der Beamtenvorsorge mit 1,7 Billionen Euro im Defizit, sollte sich um sein eigenes höchst desolates Ssystem sorgen.

Wilfried Strassnig

W.Strassnig@T-online.de

zum Artikel: „Generation Mitte: Vorsorgesparen wird zum Fremdwort”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Altersvorsorge · Beratungsprotokoll · Verbraucherschutz · Verkauf · Vorsorgesparen
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