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Sicher nicht der Weg zu höheren Renten

22.3.2021 – Die Einschränkung des Konsums ist ganz sicher nicht der Weg zu höheren Renten. Nein, die Arbeitnehmer haben doch ihren Konsum in der Phase der Pandemie 2020 beschränkt, was sich in mehr Arbeitslosen und gestiegener Kurzarbeit ausgewirkt hat, also sinkender Lohnsumme.

Und dies führt dann über eine einfache mathematische und demografisch nachhaltige Rentenformel unmittelbar dazu dass die Renten dieses Jahr nicht steigen. Ganz ohne dass die Regierung dazu noch irgendwie eingreifen müsste oder könnte, was sie durch die mathematsche Festschreibung auch gar nicht soll. Dafür steigen die Renten dann ab 2022 aber darauffolgend umso mehr, wenn der Arbeitsmarkt ab 2021 nach der Pandemie an Schwung nach oben gewinnt.

Hätten die Arbeitnehmer Solidarität mit den Rentnern zeigen wollen, so wäre es doch ein Leichtes gewesen, wegfallende Einkommen mit günstigen Kosumentenkrediten auszugleichen und so verbliebene offene Teilbereiche der Wirtschaft wie die Automobil- und Bauindustrie zu fördern. So dass die Lohnsumme sich in 2020 trotz Pandemie so entwickelt hätte, damit die mathematische Formel eine Rentenerhöhung auch in 2021 ergibt.

Diese Chance haben aber die Arbeitnehmer im Jahr 2020 nicht genutzt, sondern sich lieber eingeschränkt – und die Rentner zahlen dafür nun in den zwölf Monaten ab Mitte 2021 den Preis dafür. Dürfen aber damit rechnen, dass die nun ausgebliebene Erhöhung ab 2022 mathematisch zwangsläufig nachgeholt wird. Wenn die Arbeitnehmer sich nicht weiter einschränken.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Leserbrief: „„Die Regierung“ hat kein Geld”.

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Private Krankenversicherung · Rente · Senioren
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