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Richtig gerechnet, ist die Einmalzahlung die bessere Wahl

6.7.2018 – Also ich bin kein Professor, aber ich habe einen Taschenrechner. Wenn ich aus den 50.000 jeden Monat 200 Euro entnehme, kann ich 250 Monate oder fast 21 Jahre davon zehren. Bei einem Renteneintritt mit 67, bedeutet dies, dass ich bis zum zarten Alter von 88 Jahren „abgesichert” bin. Und zwar, ohne einen Euro Zinsen oder sonstigen Ertrag erwirtschaftet zu haben.

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Bei unterstellt einem Prozent Verzinsung kommt man schon auf fast 280 Monate. Und bei allem Optimismus: Eine durchschnittliche Lebenswertartung von 95 Jahren (die sieben Jahre, die ich länger lebe als ich annehme) ist dann wohl doch übertrieben. Laut Prognose von Destatis werden erst Frauen, die 2060 geboren werden, eine durchschnittliche Lebenserwartung von über 88 Jahren haben.

Wenn man dann noch ins Kalkül zieht, dass die Erben den Rest der 50.000 Euro gegebenenfalls nicht bekommen, wenn ich vor 88 abtrete (also eine kalkulatorische Negativverzinsung in gegebenenfalls enormen Ausmaß), dann ist die Einmalzahlung immer die bessere Wahl.

Was ich mich noch frage: Wie wirkt sich der angeblich so tolle Kollektivgedanke an dieser Stelle für den einzelnen Kunden aus? Die paar, die älter als 88 werden, können davon ein Stück weit profitieren. Der Rest zahlt drauf. Man sollte sich bei solchen Studien immer genau ansehen, wer die beauftragt und bezahlt hat.

Holger Koch

holger.koch@gmx.de

zum Artikel: „Wenn Vorsorge fällig wird: Einmalzahlung oder Verrentung?”.

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Schlagwörter zu diesem Artikel
Lebenserwartung · Rente
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