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Private Vorsorge wird für alle Beteiligten unattraktiver

18.7.2018 – Die Politik und die Produktlieferanten tun seit Jahres alles dafür, dass das Thema private Vorsorge für alle Beteiligten unattraktiver wird. Riester und Rürup sind kompliziert, nicht für jeden greifbar und in der steuerlichen Belastung ein unbekanntes Risiko.

Berater haben bei acht Jahren Unsicherheit, die Arbeit voll entlohnt zu bekommen, und einer Kürzung von 35 Prozent der Provisionen schlicht keine Lust mehr, in diesem Segment zu beraten bzw. ist der Aufwand der Beratung in Bezug auf die zunehmende Komplexität der Produkte häufig nicht mehr auskömmlich.

Die Bürger haben in Folge der steigenden Mieten, welche auch Folge des Anstiegs der Immobilienpreise in Bezug auf die niedrigen Zinsen sind, weniger Mittel zum sparen. Andererseits werden in Bezug des Anstiegs der Immobilienpreise die Finanzierungen für Eigenheime bis zur absoluten Belastungsgrenze ausgereizt.

Die EZB vernichtet mit ihrer Zinspolitik zu Gunsten der wirtschaftlich schwachen europäischen Länder seit Jahren Billionen an Euros der deutschen Altersvorsorge und gleichzeitig singt das Vertrauen der Bürger in dieses einst glorreiche System der Altersvorsorge.

Unter dem Strich ist das Ergebnis der Befragung keine Überraschung und die Altersarmut wird trotz wachsender Wirtschaftsleistung immer noch größer. Die bei einer AG oft eingesetzte Gewinnmaximierung durch Kostenreduktion stellt beim Thema Altersvorsorge kein adequates Lösungskonzept dar.

Letztlich ist der Sachverstand der Politik in dieser Hinsicht maximal erschreckend.

Hans-Jürgen Kaschak

info@veka-online.de

zum Artikel: „Was die Bundesbürger von der Altersvorsorge abhält”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Altersarmut · Altersvorsorge · Immobilie · Provision · Riester · Rürup
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