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PKV-Verband liefert keine Argumente

28.6.2017 – Fakt ist, dass sich fast alle Menschen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert sind, darüber beschweren, dass sie anders behandelt werden als in der privaten Krankenversicherung (PKV) Versicherte. Ich kann dies aus eigener Erfahrung auch nur bestätigen.

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Zweitens höre ich vom PKV-Verband immer nur, dass eine Einheitsversicherung nicht möglich sei. Warum das so sein soll, erklärt dieser aber mit keinem Wort. Fakt ist auch, dass alle PKV-Versicherte in die PKV gekommen sind, weil sie gesund waren. Demnach gibt es auch heute anteilmäßig mehr gesunde PKV-Versicherte als Gesunde in der GKV.

Fakt ist ebenfalls, dass es genügend PKV-Versicherte gibt, die anfangs einen miserablen Tarif verkauft bekommen haben, weil er günstig war, und heute nicht mehr in einen besseren wechseln können, weil sie entweder durch die erneute Gesundheitsprüfung fallen oder zu alt sind.

Fakt ist ebenfalls, dass durch den häufigen Wechsel zu einer anderen PKV-Versicherung (was durch die hohen Provisionszahlungen an den Vermittler nicht zu vermeiden ist) die Beitragsanpassung immer teurer werden und im Alter die Beiträge nicht mehr zu zahlen sind. Wer früh genug dazu beraten wird, kann das natürlich vermeiden, aber günstiger als in der GKV ist das nicht.

Es gibt genügend PKV-Versicherte, die in die Altersarmut fallen. Die möchten gerne wieder in die GKV zurück, dürfen das aber nicht. Und der PKV-Verband erklärt, es gibt keine Unterschiede und es sei ein bewährtes System. Was rauchen die eigentlich? Leider habe ich nur 1.500 Zeichen, schreiben könnte man dazu viel mehr.

Volker Schmidt

vcs-gg@gmx.de

zum Artikel: „Ist die Bürgerversicherung der Turbo zur Zwei-Klassen-Medizin?”.

Leserbriefe zum Leserbrief:

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