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Opportunismus unter Gleichgesinnten scheint sich hier auszuzahlen

25.6.2018 – Obwohl Frauen zumeist die besseren Abschlüsse haben, scheint das in den Führungsetagen der Versicherungskonzerne kaum jemand zu interessieren. Die erheblich geringeren Durchschnitts-Einkommen von Frauen in unserer Branche haben wohl etwas mit der immer noch patriarchalen Prägung der Führungsstrukturen zu tun.

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Diese halten entweder Bewerberinnen für Führungspositionen für weniger geeignet als die Jungs, die unkritisch erst mal Karriere machen wollen. Opportunismus unter Gleichgesinnten scheint sich hier auszuzahlen. Hätten Frauen den Vertrieb von Versicherungsprodukten in den letzten Jahrzehnten stärker denken und lenken dürfen, wäre es zu Wettbewerben mit Puff-Belohnung wohl gar nicht erst gekommen.

Vermutlich denken die Unternehmenslenker der Versicherungskonzerne immer noch, dass Frauen im Beruf der Krankenschwester besser aufgehoben wären. Dabei wird der Grad der eigenen erheblichen sozialen Pflegebedürftigkeit von eben diesen Unternehmenslenkern massiv unterschätzt. Denen scheinen Frauen als Erfolgsmenschen mit Führungsqualitäten kaum vorstellbar.

Und vielleicht ist unsere Branche dann auch wirklich so abschreckend für viele Frauen geworden, dass sie deren innere Erneuerung als Energieverschwendung betrachten. Schade – aber die CSU braucht ja auch keine Ministerinnen oder Kanzlerinnen. Schau'n mer mal, wohin das führt.

Gabriele Fenner

gabriele.fenner@vsmp.de

zum Artikel: „So viel verdienen Versicherungs-Angestellte”.

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