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Oft übertriebene Vertriebsvorgaben

23.9.2019 – Es ist schon ein Skandal, dass es immer noch Versicherungsgesellschaften gibt, die eine Mindestumsatz-(Bestands-)Erwartung zum Gegenstand einer Courtagevereinbarung mit Makler*innen machen.

Wer das nicht duldet, wird gezwungen, unumgängliches Geschäft mit solchen Gesellschaften über Maklerdienstleister (Pooler) zu führen.

Und in diesen Fällen ist Makler*innen eine Prüfung unlauterer Bonifikationen, Sondervergütungen und so weiter nicht mehr möglich. Uns bleibt dann nur, die Aktivitäten der Pooler im Hinblick auf sogenannte „Sonderaktionen” zu bewerten.

Dass Ausschließlichkeitsvertreter*innen und Strukturvertriebsmitarbeiter*innen immer noch mit (meist übertriebenen) Vertriebsvorgaben und damit einhergehenden Belohnungssystemen drangsaliert werden, zeigt leider auf, wie krank unsere Vertriebssysteme sind.

Dass unsere Branche mit der IDD gezwungen ist, diese Missstände aufzudecken und zu beseitigen, ist ein guter Schritt in die richtige Richtung.

Da solche Systeme aber in anderen Branchen weiterhin geduldet – ja sogar forciert werden, ist das eigentliche Übel unserer gierigen Gesellschaft. Höher, schneller, weiter – koste es was es wolle. Und sei es der gute Ruf, der leider gerade uns, die wir massenhaft dazu beitragen, dass unsere Kunden keinen finanziellen Schaden nehmen, ständig aberkannt wird.

Gabriele Fenner

gabriele.fenner@vsmp.de

zum Artikel: „So bedeutsam sind Bonifikationen für Vermittler”.

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Leserbriefe zum Leserbrief:

+Nicola Kerler - Beratung ist heute, Verkauf war gestern. mehr ...

Jürgen Roth - Das sehen nicht alle Vertriebsprofis so. mehr ...

Schlagwörter zu diesem Artikel
IDD · Maklercourtage
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