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Oft ist unbekannt, wer A-, B- oder C-Mitarbeiter ist

23.7.2019 – Der Autor und Unternehmensberater empfiehlt doch nicht, dass sich der Chef erst dann um den A-Mitarbeiter kümmert, wenn dieser kündigt. Vielmehr setzt dies ja bereits voraus, dass der Chef weiss, dass ein A-Mitarbeiter gekündigt hat. In den meisten Unternehmen weiss man aber gar nicht, wer A-, B- oder C-Mitarbeiter ist.

Genau hier setzt der Autor an – kenne deine Mitarbeiter und kümmere dich dann geeignet um sie. Damit A-Mitarbeiter bleiben und noch besser werden, B-Mitarbeiter bleiben und möglichst zu A-Mitarbeitern werden und C-Mitarbeiter zu B-Mitarbeitern werden – und die hartnäckigen unter ihnen das Unternehmen verlassen.

Weil das aber in den meisten Unternehmen nicht die Realität ist, setzt sich der Autor als realistischer Unternehmensberater doch genau dafür ein, auch um zu überzeugen. Wenn er dies an dem Beispiel der Kündigung eines A-Mitarbeiters festmacht, und er damit die Problematik verdeutlicht, ist dies eben Teil seiner Bemühungen, die Situation in den Untemehmen zu verbessern.

Chefs, denen die A-Mitarbeiter davonlaufen, sind sicher selber keine. Gerade unter ihnen sind oft zu viele C-Mitarbeiter, die Unternehmen erkennen müssen, damit sich dies ändert. Oft sitzen sie nur an der falschen Stelle.

So wie der Leserbriefschreiber beschreibt, ist es leider oft – doch das kann man ändern. Nicht erst reagieren, wenn A-Mitarbeiter kündigen, gar noch ohne dass man weiss, wer da gekündigt hat, und sich laut äußernde unerkannte C-Mitarbeiter freuen, dass er weg ist.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Leserbrief: „Wertschätzung erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Mitarbeiter · Private Krankenversicherung · Unternehmensberater
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