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Nachhaltige Anlagen sind zukunftsorientiert

11.10.2017 – Man kann den deutschen Lebensversicherern zu Recht vorwerfen, dass sie das Thema Nachhaltigkeit zu langsam aufgegriffen haben. Der Versicherungswirtschaft zu unterstellen, dass sie es nur aus Ratlosigkeit hinsichtlich des Niedrigzinsumfeldes tun, ist schon deshalb unsinnig, weil die Wurzeln dieser Entwicklung mehr als 20 Jahre zurückreicht, wie der Autor ja selbst anmerkt.

Dass damit die Allianz noch nicht von ihrer marktbeherrschenden Position verdrängt wurde, ist genauso bedeutungslos, wie die Feststellung, dass Bioläden die Supermärkte nicht verdrängen konnten. Tatsache ist, dass es sich heute kein Supermarkt mehr leisten kann, auf ein Sortiment an ökologischen Produkten zu verzichten und das ist auch gut so.

Dem Autor ist offensichtlich entgangen, dass der nachhaltige Anlagemarkt dreimal so schnell wächst wie der konventionelle und selbst konventionelle institutionelle Investoren inzwischen die Nachhaltigkeits-Analysen in ihr Risikomanagement integrieren. Womit wir bei der Kernkompetenz der Lebensversicherer wären: Langfristig ausgerichtete Kapitalanlage und Risikomanagement.

Die Lebensversicherer sind geradezu dazu prädestiniert, das Thema Nachhaltigkeit zu transportieren. Denn erstens können wir auf Dauer nicht gegen ökologische Lebensgrundlagen anwirtschaften und zweitens sind nicht-nachhaltige Investitionen riskanter. Über Pangaea können Versicherte nun auch direkt in Sachwerte nachhaltig investieren. Wenn das nicht innovativ ist, was dann?

Oliver Ginsberg

info@tetrateam.de

zum Artikel: „Ökologischer Nebel in der Lebensversicherung”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Lebensversicherung · Nachhaltigkeit
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