Nachdenken und ein kleiner Taschenrechner helfen sehr

13.9.2017 – Ich habe am vergangenen Freitag sowohl einen Leserbrief an die Augsburger Allgemeine, als auch eine E-Mail an Dr. Ulbricht geschrieben und um Veröffentlichung beziehungsweise Stellungnahme gebeten, leider in beiden Fällen erfolglos beziehungsweise ohne Reaktion. Dabei habe ich genau die gleichen Argumente wie der Autor angeführt.

Wenn man das Institut und seine Mitglieder so anschaut, scheint es recht renommiert zu sein, jedenfalls ist dort scheinbar viel theoretisches Wissen versammelt. Trotzdem haut der Direktor hier dermaßen unsinnig auf den Putz, dass einem die Haare zu Berge stehen.

Übrigens steht auf deren Internetseite durchaus eine Empfehlung für die Berufsunfähigkeits-Versicherung, sie wird dort als wichtig bezeichnet und auch das Grundprinzip von Versicherungen wird gut erklärt. Umso verwunderlicher der Fehltritt des Direktors (promovierter Volkswirt!). Ich rätsle über seine Motive.

Auch Journalisten scheinen jedwedes Argument von irgendwelchen Experten unreflektiert zu übernehmen; die Überschrift mit Fragezeichen suggeriert ja schon, dass eine Berufsunfähigkeits-Versicherung nicht sinnvoll ist. So kann man Menschen verunsichern!

Mein Tipp an den Direktor und den Journalisten: Ein bisschen eigenes Nachdenken und ein kleiner Taschenrechner helfen sehr!

Martin Wiedenmann

info@makler-wiedenmann.de

zum Artikel: „Ist das BU-Risiko tatsächlich selbst zu tragen?”.

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