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Mittlerweile sind die Einstiegsgeschäfte nicht mehr finanzierbar

10.7.2024 – Ein Mitleid für die Situation der Kfz-Versicherer ist meinerseits nicht wahrnehmbar! Seit Jahren wurde mit irgendwelchen fantasiebeladenen Tarifvarianten der Preis gedrückt und mit Werkstatttarifen nochmal ein Rabatt gegeben. Mit Herstellern werden Sondertarife vereinbart oder mit Automobilclubs Mitgliedertarife entwickelt.

Im Regen gelassen wurde die qualifizierte Beratung, denn die Gier-frisst-Hirn-Mentalität passt nicht zu einer aufwandgerechten Vergütung einer Beratungsdienstleistung. Deshalb sind auch viele Makler nicht mehr bereit oder auch in der Lage, in Folge des Aufwands der irrsinnigen Tarifwelt, den Kunden Kfz-Versicherungen als Dienstleistung anzubieten.

Ja, der HDI hat um 75 Prozent den Beitrag erhöht und die Folge ist, dass man als Vermittler wieder Arbeit hat und den bisherigen Tarif zu den gleichen Konditionen wie bisher halt anderweitig versichert hat. Also das gleiche alte Spiel... Beratung ohne Entlohnung, nur um den Kunden vor Fremdzugriffen eines Mitbewerbers zu schützen.

Wer kaufmännisch sein Unternehmen führt, dürfte als KMU-Makler den Kfz-Bereich nicht mehr bedienen und dennoch tut man es, weil man eine Verpflichtung gegenüber dem Kunden sieht und auch nach wie vor viele mit dem Gedanken des Einstiegsgeschäftes agieren.

Nur mittlerweile nehmen die Einstiegsgeschäfte überhand und sind nicht mehr finanzierbar! Dazu zählen leider viele Privatkundenverträge und das Personengeschäft ist auch stark rückläufig, auch weil Berater aussterben und Nachwuchs fehlt.

Hans-Jürgen Kaschak

info@veka-online.de

zum Artikel: „HDI erhöht drastisch die Prämien in der Kfz-Versicherung”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Berufsunfähigkeit · Kfz-Versicherung
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