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Mit etwas Kreativität können Vermittler den Provisionsdeckel umgehen

28.3.2019 – Mit etwas Kreativität können Vermittler sehr gut Provisionsdeckel in der Lebensversicherung umgehen. Der Provisionsdeckel bezieht sich stets auf die anfängliche planmäßige Beitragssumme bis Ablauf, und zwar der planmäßigen Bruttobeiträge. Den Ablauftermin beim 45-Jährigen auf Alter 85 zu legen mit Abrufoption zum Beispiel im Alter 65, statt von Beginn an vielleicht sinnvoller auf Endalter 65 mit Verlängerungsoption, kann die Provision bereits verdoppeln.

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Ähnliche Effekte sind möglich, wenn feste Beitragsstaffeln mit Erhöhungen des Beitrags über die Laufzeit statt nur möglicher Dynamik vereinbart werden. Auch Sparoptionen mit hohem verprovisionierten Regelbeitrag, der anfangs planmäßig gestaffelt oder gar nur besonders vereinbart zu vielleicht nur 30 Prozent gezahlt wird, bewirken entsprechend höhere Provisionen.

Wenn eigentlich eine Beitragszahlung über nur die ersten fünf Jahre Beitragszahlungs-Dauer zum Beispiel mit Beitragsdepot sinnvoll wäre, kann zunächst eine weitere Beitragszahlung über volle 30 Jahre mit sechsfacher Provision vereinbart werden, mit Option der Beitragsfreistellung nach fünf Jahren. Wer dies für Falschberatung hält, muss realisieren, dass zu niedrige Provisionen geradezu einen Fehlanreiz hierfür darstellen können.

Banken können Restschuld-Versicherungen als Versicherungsnehmer selbst zu Nettotarifen abschließen und dann mit den von ihnen gewünschten Gewinnaufschlägen von auch mehr als 100 Prozent in Rechnung stellen – dies ist dann gar keine vom Versicherer gezahlte Provision.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Artikel: „Finanzministerium will doch den Provisionsdeckel”.

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Bild: Pixabay, CC0

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