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Kosten scheinen gar nicht überzogen

3.9.2020 – Würde beim Einmalbeitrag der nur anfangs deklarierte laufende Überschuss von bis zu 50 Prozent wie beim laufenden Beitrag sofort verrechnet, wären es auch nur 4.500 Euro Einmalbeitrag oder bei 180 Monaten Kreditlaufzeit nur 25 Euro im Monat.

Darin ist dann aber wohl auch eine Leistung bei Arbeitsunfähigkeit, Berufsunfähigkeit und bei Arbeitslosigkeit enthalten, in Höhe der laufenden Kreditraten, was ja auch eine zusätzliche Prämie gegenüber der reinen Todesfallabsicherung wert ist. Und beim Einmalbeitrag hat der Versicherer auch nicht die Möglichkeit, die Prämie zu erhöhen, wenn der Nichtraucher zum Raucher wird, muss also von Beginn an entsprechend kalkulieren.

Zehn Euro Monatsbeitrag oder brutto vielleicht 20 Euro ergeben über 180 Monate Laufzeit 3.600 Euro Beitragsumme und damit bei 25 Promille Provision gerade einmal 90 Euro. Davon widerrufen aber sogar noch bei Restschuld 40 Prozent, die auch die gleiche Vermittlungsarbeit gemacht haben, bleiben pro Vermittlung 54 Euro. Und wenn sogar hohe 45 Prozent der Beratenen anfangs den Vertrag abgeschlossen haben, für alle anderen aber auch Beratungsaufwand entstanden ist, fallen auf jeden Beratenen gerade mal 24 Euro an Provision.

Davon kann betriebswirtschaftlich keine Bank leben, und auch sonst niemand. Dazu müsste die Provision weit höher sein. Die genannten 9.000 Euro an Kosten für eine vollwertige Restschuldversicherung bei 50.000 Euro Kreditsumme zuzüglich der vorfinanzierten Restschuldprämie erscheinen damit doch gar nicht mehr so überzogen?

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Leserbrief: „Es gibt Banken, die fette Provisionen einstreichen”.

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