Investmenterfolge nüchtern im Lichte der Statistik betrachten

14.8.2017 – Als bekennender passiver Anleger bin ich über eine Aussage des Autors gestolpert, die nicht ohne Widerspruch bleiben darf: „Und es gibt nicht wenige Investmentfonds-Manager, die ihren Vergleichsindex schlagen und damit sehr wohl ihr Geld wert sind.”

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Für einzelne, willkürlich ausgewählte Zeitfenster in der Vergangenheit gibt es immer einzelne Fondsmanager mit einer Outperformance in Publikumsfonds. Ist das nun Zufall oder Können? Wenn ein Fondsmanager ein Prozent Überrendite erwirtschaftet (was auf Dauer eine sehr gute Leistung ist), dann muss er diesen Erfolg über 60 Jahre wiederholen, damit man statistisch nicht mehr vom Zufall spricht.

Waren Buffett hat das 23 Jahre lang geschafft. Allerdings beträgt die Manager-Fluktuation bei Publikumsfonds 75 Prozent innerhalb von fünf Jahren. Somit kann niemand vorhersehen, welcher Fondsmanager zukünftig dauerhafte Überrenditen erwirtschaftet.

Volker Loomann betrachtet konkrete Investmenterfolge nüchtern im Lichte der Statistik und speziell des Gesetzes der großen Zahl. Das fällt dem unbedarften Anleger und Verkäufern naturgemäß schwer.

Gisbert Sachs

gisbertsachs@gmx.de

zum Artikel: „Fonds(-Policen): Warum Kosten nicht per se Geldvernichtung sind”.

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