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Homeoffice ist ein Entgegenkommen gegenüber dem Arbeitgeber

29.4.2020 – Homeoffice ist schnell gesagt, aber in der Regel schlecht gemacht. Fehlende passende Räumlichkeiten und oft Kinder, die nicht verstehen, warum man da ist, aber nicht für sie.

Wirklich gefragt, werden wohl die wenigsten. Es wird eine Selbstverständlichkeit vorausgesetzt, obwohl Homeoffice in der Regel wohl nicht im Arbeitsvertrag vorgesehen ist. Man bringt ja gerne seinen Anteil in der Krise...

Die Aussage von Herrn Oliver Schwab empfinde ich allerdings als bedenklich. Wie bitte schön soll der Heimarbeiter zum Beispiel auf ein ergonomisches gutes Arbeitsumfeld „achten”? Der Wohnzimmertisch, der Esstisch oder der Tisch im Hobbyraum werden zwangsweise umfunktioniert, ob es ergonomisch passt oder nicht.

Hier wäre es zu begrüßen, wenn seitens der Arbeitgeber einmal gefragt würde, ob denn ergonomisch akzeptable Arbeitsplätze zu Hause vorhanden sind. Ich wundere mich auch, dass hier die Betriebsräte in den Unternehmen keinen Laut von sich geben, um Entsprechendes einzufordern.

Ich persönlich empfinde Homeoffice als ein Entgegenkommen gegenüber dem Arbeitgeber. Ich heize einen Raum, den ich sonst nicht nutzen würde, versorge die Technik mit Strom, den ich bezahle, und stelle meinen Internetanschluss zur Verfügung, ohne darüber auch nur ein Wort zu verlieren. Fahrtkosten, so vielleicht das Argument auf der anderen Seite, spare ich nicht, denn die habe ich auch sonst nicht.

Als Dauerlösung kommt Homeoffice unter diesen Voraussetzungen nicht infrage. Es sei denn, mein Arbeitgeber möchte bei mir einen Raum anmieten und entsprechend ausstatten. Wenn er denn überhaupt vorhanden ist...

Klaus Hütten

klausi.huetten@gmail.com

zum Artikel: „Umfragen: Homeoffice ist okay, macht aber dick”.

Leserbriefe zum Leserbrief:

+Gerhard Göddecke - Homeoffice bedeutet Vorteile für alle. mehr ...

Peter Schramm - Homeoffice auf dem Land ist viel einfacher. mehr ...

Schlagwörter zu diesem Artikel
Arbeitsrecht · Marktforschung · Technik
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