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Hier wird eine Neiddebatte angeheizt

17.1.2018 – Wenn man als Partei nicht mehr viel zu bieten hat, weder im personellen Bereich noch prgramatisch, muss die gute alte Bürgerversicherung wieder mal aus der Mottenkiste gezaubert werden. Ich kann mich daran erínnern, dass diese Forderung seit mindestens 2004 immer mal wieder hochkommt.

Die Frage, die sich mir stellt, lautet: Was wird für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) tatsächlich besser ohne private Krankenversicherung (PKV)? Muss ich dann wirklich weniger auf Termine beim Facharzt warten? Bekomme ich dann eine bessere Versorgung (aktuelles Thema: Grippeschutzimpfung, Dreifach- oder Vierfach-Schutz).

Wird die GKV für alle dadurch billiger? Werden dadurch mehr Fachärzte auf den Markt kommen und bestehen können? Wird es mehr Gerechtigkeit geben, wenn der solvente Bürger sich eben dann eine private Zusatzversicherung kauft und der nicht so solvente Bürger es sich nicht leisten kann?

Fazit für mich: Hier wird eine Neiddebatte von der „Volkspartei” SPD angeheizt, um das eigene Unvermögen in den Hintergrund rücken zu lassen.

Bernd Krone

berndukrone@aol.com

zum Artikel: „Das Gespenst der Bürgerversicherung geht weiter um”.

Leserbriefe zum Leserbrief:

+Daniel Sodenkamp - Notwendige Diskussion nicht gleich mit Totschlagargument unterbinden. mehr ...

Peter Schramm - Fokussierung auf das Notwendige statt fragwürdiger Leistungsfähigkeit. mehr ...

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