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Harte Rentenfaktoren werden außer Acht gelassen

10.12.2019 – Harte Rentenfaktoren spielen bei Rürup wohl keine Rolle? Es ist mir völlig unverständlich, dass in einem Marktvergleich von Basisrenten, die nur eine Verrentung erlauben, die Höhe und Festigkeit der vereinbarten Rentenfaktoren keine Rolle zu spielen scheinen. Nur die Nennung eines solchen in den Bedingungen wird von IVFP bewertet.

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Die hier als „exzellent” bewerteten Tarife legen zum großen Teil die Rechnungs-Grundlagen zur Verrentung erst zum Rentenbeginn fest. Betrachtet man die Entwicklung der Rentenfaktoren der letzten 20 Jahre, so haben sich diese aufgrund von höherer Lebenserwartung und Niedrigzins quasi halbiert! Bringen diese Policen wirklich doppelt so viel Kapital wie andere, die den Rentenfaktor heute schon garantieren?

Im häufig vermittelten Bereich der Fondsgebundenen mit Garantien gewähren die meisten Tarife einen harten Rentenfaktor nur auf die Garantiesumme. Auf das Gesamtkapital nehmen sie dann jedoch gering erscheinende Abschläge auf den Rentenfaktor vor.

Rechenbespiel: Für 500 Euro Rente benötigt man bei einen Rentenfaktor von 29 Euro (Monatsrente je 10.000 Euro Kapital) ein angespartes Vermögen von 172.414 Euro. Wird der Rentenfaktor wie in den meisten Bedingungen durch den Abschlag nur um sieben Euro auf 22 Euro abgesenkt, braucht man bereits 227.272 Euro. Das sind über 50.000 Euro, die die Fondspolice mehr erbringen muss. Diese Umstand bleibt beim IVFP-Rating völlig außer aucht!

Mirko Hübinger

Mirko.Huebinger@wwk.de

zum Artikel: „IVFP: Mehr als jeder vierte Basisrenten-Tarif ist „exzellent“”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Fondspolicen · Lebenserwartung · Rating · Rente · Rentenfaktor · Rürup
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Bild: Pixabay, CC0

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