Gute Löhne mit sozialer Absicherung machen den Beruf attraktiv

12.6.2019 – Der letzte Absatz des Beitrags erscheint mir völlig unlogisch. Wie bitte kann ein Beruf, bei dem es an Fachkräften angeblich nur so mangelt, dadurch attraktiv werden, dass kein Cent in die staatliche soziale Absicherung fliesst?

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Genau das Gegenteil ist richtig: Gute Löhne mit sozialer Absicherung machen den Beruf erst attraktiv. Welche Fachkraft will denn im Fall des Falles ohne das Auffangnetz der Sozialversicherung dastehen? Ich würde mich dafür mit Verlaub „bedanken”.

Wieder einmal ein Beispiel dafür, dass der Fachkräftemangel im Pflegebereich (und nicht nur da) nicht aus einem Mangel an Fachkräften besteht, sondern aus einem Mangel an Bereitschaft der Pflegeeinrichtungen (und anderen Branchen) Fachkräfte adäquat zu bezahlen. Und dazu gehört nun einmal auch die Sozialversicherung.

Wenn es wirklich so wenig Fachkräfte gibt, warum dann der Geiz? Dann muss man doch über jeden froh sein und den auch gut bezahlen und absichern. Nur so wird ein Schuh draus und führt das Argument mit dem Fachkräftemangel zur Makulatur. Daher eine völlig korrekte Entscheidung des Gerichts.

Nicola Kerler

kerlerversmakler@t-online.de

zum Artikel: „Wann selbstständige Pflegekräfte der Versicherungspflicht unterliegen”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Sozialversicherung · Versicherungspflicht
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