Gründe, warum ein Makler zum Lakaien der Anbieter mutiert

14.1.2020 – Die Frage von Herrn Professor Ott ist berechtigt und aus meiner Sicht kann das ín der Maklerschaft bekannte Sachwalterurteil seit Jahren nicht mehr seitens der Mehrzahl an Maklern eingehalten werden.

Der Makler wurde nicht zuletzt im Zuge der zunehmenden Digitalisierung zum Spielball und günstigen Vertriebsassistenten der Produktlieferanten. Anbieter geben den Maklern zum Teil vor, was sie vertreiben dürfen und wo man gegebenenfalls vor einer Vereinbarung Produktionsziele vorgibt. Andere vertreiben einen Teil über Alexa, um dann aus Sicht des Anbieters komplexere Produkte über den Makler zu vermitteln.

Pools haben auf ihren Plattform zum Teil nur eine Auswahl an Lösungen, mit welchen man gut und gerne kooperiert, weil eben auch der Overhead passt. Makler sind andererseits auf Pools angewiesen, weil ansonsten eine vernünftige Produktvielfalt oder auch die Abwicklung von Geschäft nicht mehr kosteneffizient möglich ist.

All dies sind Gründe dafür, dass ein Makler in seiner Tätigkeit zunehmend zum Lakaien der Anbieter mutiert. Viele Makler haben zudem ihr Geschäft fokussiert, was einerseits der Kostenbelastung und dem Marketing dienlich ist, andererseits aber auch der Gefahr unterliegt, schnell am Markt austauschbar zu werden.

Makler tragen sämtliche Kosten ihres unternehmerischen Risikos zu 100 Prozent selbst und es gibt keine andere Branche, welche zum Teil acht Jahre auf ihren Verdienst warten muss beziehungsweise mit nicht vollumfänglich verdienten Einnahmen kalkuliert. Ein Case, der letztlich nicht skalierbar ist!

Hans-Jürgen Kaschak

info@perspektive4you.de

zum Leserbrief: „Wie kann der Makler eines Versicherers unabhängig beraten?”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Digitalisierung · Marketing
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