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Grenzen des Provisionssystems sind erreicht

16.12.2020 – Als Berater ist es zunehmend von Bedeutung mit seinem Einkommen auch eine ausreichende Entlohnung zu erhalten. Hier sind wir in Bezug auf den zunehmenden Aufwand und der digitalen Veränderung mit Mehraufwand für den Berater an Grenzen mit dem Provisionssystem gelangt.

Tatsache ist, dass jeder Berater im Provisions-Courtagesystem für die Anbieter ein billiger Dienstleister ist, der zudem auch noch nach belieben gesteuert werden kann. In keiner anderen Dienstleistung gibt es Stornohaftungen und die Courtagen bei Sachsparten im Privatbereich sind in Bezug auf den Aufwand nicht mehr auskömmlich.

Ein großer Bestand macht auch viel Arbeit. Der Multichannelvertrieb der Anbieter setzt die beratende Zunft zunehmend unter Druck, da kein Makler zweistellige Millionenbeträge in eine digitale Plattform mit dunkler Datensatzverarbeitung investieren kann.

Für die Anbieter spielt dies alles keine Rolle, da letztlich der gesamte Vertrieb kostenlos erfolgt. Die Provisionen und Courtagen sind in den Produkten eingepreist. Die Honorarberatung hat das Problem, dass das Provisionssystem nach wie vor existiert und von den Anbietern (mangels Beeinflussungsmöglichkeit des Vertriebs) wenig Zustimmung erhält.

Es können sich auch nicht alle Kunden das Honorar leisten. In Zukunft wird der Datensatz-Onlinevertrieb die Lücke schließen. Berater bleiben nur wenige übrig!

Hans-Juergen Kaschak

info@veka-online.de

zum Leserbrief: „Honorarberater sind auch nicht unabhängig”.

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Schlagwörter zu diesem Artikel
Honorarberater · Honorarberatung · Maklercourtage · Provision · Storno
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