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GKV ist die gleiche Mogelpackung wie ein Handy-Flatrate-Tarif

4.7.2017 – „...fast alle Menschen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert sind, darüber beschweren, dass sie anders behandelt werden als in der privaten Krankenversicherung (PKV)...”

Nett: Beschweren können sich alle, komisch nur, wenn es ans Bezahlen geht, sind dieselben Menschen ganz leise. Es liegt ganz einfach an der GKV mit ihrer Patienten-Flat-Rate. Wenn ich meinem Arzt im Quartal nur 50 bis 75 Euro zugestehe, darf ich mich nicht wundern, wenn ich anders behandelt werde.

Ein GKV-Versicherter darf sich auch gerne beschweren, wenn er bestimmte Medikamente nicht erstattet bekommt. Ein Billigheimer wie die GKV kann natürlich nicht teure Medikamente erstatten und der Arzt hat immer das Damoklesschwert „Regress” im Nacken.

Die GKV ist die gleiche Mogelpackung wie ein Handy-Flatrate-Tarif. Mitleid habe ich nur mit den sieben Millionen freiwillig Versicherten oberhalb der Bemessungsgrenze. Tragen diese doch über 50 Prozent der GKV-Beiträge und bekommen den selben Mist wie alle anderen.

Carsten Windt

carsten_wind@yahoo.de

zum Leserbrief: „PKV-Verband liefert keine Argumente”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Gesetzliche Krankenversicherung · Private Krankenversicherung
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