Gesetzlich Versicherte leben auf Kosten ihrer Kinder

26.6.2017 – Ich bin selbst seit mehr als 25 Jahren privat krankenversichert. Von der angeblichen Zweiklassenmedizin habe ich in diesen Jahren nichts gemerkt. Wir haben es hier mit einer reinen Neid-Debatte zu tun.

Ausgeklammert wird, dass viele Arztpraxen ohne das zusätzliche Geld der Privatversicherten schließen müssten, dass Privatversicherte über einen vertraglich festgelegten Leistungsanspruch verfügen, dessen Umfang sie selbst wählen können, wo hingegen der Leistungsanspruch der gesetzlich Versicherten haushaltsabhängig jeder Zeit nach Gutdünken der Politik verändert werden kann.

Privatpatienten sorgen für ihr Alter selbst vor, gesetzlich Versicherte leben auf Kosten ihrer Kinder. Bei Licht betrachtet, ist das System der privater Krankenversicherung (PKV) einfach besser als die staatliche Zwangsversicherung. In den Ländern, in denen diese existiert, ist die Gesundheitsversorgung schlechter, mit höheren Kosten und Wartezeiten. Die wirklich Wohlhabenden kaufen sich davon natürlich frei.

Das Zweiklassensystem wird mit der Bürgerversicherung nicht abgeschafft, sondern eingeführt. Und deshalb gilt: mehr anstatt weniger PKV.

Uwe Plaas

uweplaas@aol.com

zum Leserbrief: „Es dürften sich neue Arbeitsplätze bei der Bürgerversicherung finden”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Bürgerversicherung · Gesundheitsreform · Private Krankenversicherung
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