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Geplapper aus den Chefetagen

30.11.2018 – „[...] Head Regional of Claims Central and Eastern Europe der Allianz Global Corporate & Speciality SE berichtete am Donnerstag auf einer Fachkonferenz von einer speziellen Spielart der „Fake President-Masche“.

Was will mir dieser Satz in seinem gebrochenen Sprachmischmasch – hier Pidgin mit einem gewissen Deutsch-Anteil – sagen? Ist das vielleicht eine Ergänzung der VVD, IDD und anderer Buchstaben usw.? Geht man nun zum deutschsprechenden Kunden, ja, dann werden, falls gewünscht, Übersetzungen fällig. Nicht immer reicht der übliche Holzhammerhinweis wie zur Firma Wildwestintech aus, der da lautet: „Ist von den Bahamas oder kurz: Kaiman...“.

Wie wirkt sich das aber aufs Gemüt der Kunden aus? Nicht alle können das Geplapper aus den Chefetagen verstehen und wollen das auch nicht. Peinlich, wenn man als Vermittler mit vorgenanntem Eingeborenen-Pidgin glänzen will und nicht übersetzt – oder übersetzt und der Kunde „plappert“ besser oder falsch. Ihn berichtigen?

Wer bezahlt nun diese Tätigkeit? Der Kunde als Service? Den Kauf des Buches Versicherungs-Englisch inbegriffen?

Thomas Oelmann

thomas.oelmann@gmx.com

zum Artikel: „Mensch gegen Maschine in der Schadenregulierung”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
IDD · Schadenregulierung
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