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Geiz-ist-Geil-Mentalität wird am Leben gehalten

6.9.2019 – Torsten Oletzky bezeichnet den Agenturvertrieb und somit auch die Maklerdienstleistung als teuer. Ich gehe einmal davon aus, dass er selbst noch nie im Vertrieb tätig war, jedoch ein anerkannter Experte im Bewerten von Bedürfnissen von Versicherungskunden ist.

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Tatsächlich ist jedoch mittlerweile das Kfz-Geschäft für den Vertrieb nicht mehr auskömmlich, was auch daran liegt, dass stets neue Ideen seitens der Produktlieferanten gefunden werden, welche es ermöglichen, die Geiz-ist-Geil-Mentalität am Leben zu halten. Dass viele Anbieter selbst gerade noch eine schwarze Null in ihren Erträgen hinbekommen, spielt hierbei keine Rolle, weil man nach wie vor noch davon ausgeht, dass das Kfz-Geschäft der Einstieg schlechthin beim Kunden ist.

Fraglich ist nur, wer hier den erhofften Einstieg bearbeiten soll, wenn das Geschäft für fachlich versierte Beratungen nicht mehr tragbar ist. Bereits jetzt ist ein massiver Rückgang der Versorgung zum Beispiel im Bereich der Altersvorsorge bei jungen Menschen zu beobachten, was auch daran liegt, dass immer weniger Berater am Markt sind und auch aus weiteren regulatorischen Gründen die Motivation zur Ansprache seitens der Berater fehlt.

Die Thematik der Telematiktarife führt aufseiten der Berater zu einem Mehr an Rückfragen, weil das Produkt Kfz nochmals komplizierter und unvergleichbarer wird. Dies ist den Experten jedoch egal, denn letztlich geht es darum, noch effektiver zu werden. In wieweit Kunden hier eine Erfordernis verspüren, bleibt die Frage

Hans-Jürgen Kaschak

info@veka-online.de

zum Artikel: „Neues Telematik-Angebot für Millionen Autofahrer”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Altersvorsorge · Ausschließlichkeitsvertrieb · ePa · Motivation · Telematik
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Bild: Pixabay, CC0

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