Für dieselbe Handhabe in der Elternzeit eintreten

22.11.2017 – Sehr geehrte Frau Fenner, wenn Sie sich selbst als Feministin bezeichnen, untergraben Sie Ihren bisher hier gegenüber mir erworbenen Respekt. Das heutige Feministinnenbild lehnt nämlich alles Männliche ab und wünscht sich eine Umkehr, das heißt eine Unterdrückung des Mannes.

Wenn Frauen nach Gleichberechtigung streben, dann könnten sie auch gleich den „Mann” mitnehmen und hier auch für dieselbe Handhabe in der Elternzeit eintreten. Damit dürfte auch die Akzeptanz steigen und man kann sicher einige Männer überzeugen, sich mit dafür einzusetzen. Denn es gibt nicht nur Frauen in Elternzeit.

Ich finde es übrigens anmaßend, Frauen zu empfehlen, sich nur „bestimmte” Männer auszusuchen. Die moderne Frau (also die Mehrheit) wird sich schon was bei der Partnerwahl gedacht haben und auch den Punkt der gemeinsamen Erziehung mit einbezogen haben.

Wenn Sie wirklich eine Feministin sind, kann ich Ihnen nur empfehlen, mal in den Bekanntenkreis (nicht den Freundeskreis, hier tummeln sich ja grundsätzlich Gleichgesinnte) zu schauen, welche Frauen sich Männer suchen mit geringeren (als ihrem eigenen) Einkommen im Beruf. Meiner Wahrnehmung nach nämlich eine Minderheit.

Damit erübrigt sich das „der Mann wird mit einbezogen in dem von Ihnen gewünschten Umfang”, da nämlich hier der Mann weiterhin der Haupternährer sein darf. Ansonsten sei noch auf den Leserbrief von Herrn Ralf Teicher verwiesen.

Richard Rahl

19richard.rahl@gmail.com

zum Leserbrief: „Die Kerle als Väter in die Pflicht nehmen”.

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