Für den Versicherer regelmäßig nicht mehr kapitalisierbar

9.7.2018 – Ganz richtig: Ab wann soll denn für die 50.000 Euro Einmalbeitrag die im Beitrag genannte garantierte monatliche Rente von 200 Euro gezahlt werden?

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Bei Rentenbeginn mit 67 liefert der Vergleichsrechner eines der größten Lebensversicherer für die Sofortrente bei 50.000 Euro Einmalbeitrag nämlich nur rund 140 Euro garantierte Monatsrente und selbst mit nicht garantierten Überschüssen nur knapp 198 Euro monatlich. Der alternative Vorsorgeplan würde dann mit 140 Euro monatlicher Auszahlung sogar 30 Jahre oder bis Alter 97 reichen.

Um immerhin für 50.000 Euro eine garantierte Monatsrente von knapp 190 Euro zu erhalten und nicht garantiert mit Überschüssen knapp 290 Euro, müsste man beim gleichen Rentenrechner derzeit schon 80 Jahre alt sein, was sich dann garantiert rechnet, wenn man 102 Jahre alt wird. Ein höheres Renteneintrittsalter als 80, für das dann sogar 200 Euro Monatsrente garantiert werden könnten, lässt der Anbieter dort nicht zu.

Hat die Privatrente einmal zu laufen begonnen, ist sie regelmäßig nicht mehr durch den Versicherer kapitalisierbar. Es gibt indes Finanzinvestoren, die – unter Gesundheitsprüfung – für abtretbare Privatrenten einen – bezogen auf die fehlende Alternative und das Ablebensrisiko fairen – Kaufpreis zahlen. Natürlich mit realistisch vorsichtig und um Selektionszuschläge erhöhter Sterblichkeit deutlich weniger als der Einmalbeitrag für die Rente wäre sowie geschlechtsabhängig.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Leserbrief: „Selbstgemanagter Entnahmeplan wäre eine Alternative”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Einmalbeitrag · Gesundheitsreform · Private Krankenversicherung · Rente · Vergleichsrechner
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