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Führungskräfte sollen Prüfung ablegen

20.6.2018 – Schon den ersten Satz des Beitrages kann ich dementieren: Von zahlreichen Versicherungsgesellschaften weiß ich, dass engagierte und mitdenkende Mitarbeiter überhaupt nicht erwünscht sind. Dort liegt die Betonung auf Arbeiter, nicht auf Denker.

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Und ich könnte wetten, in vielen Unternehmen anderer Branchen ist es ähnlich. Die sollen gefälligst mit Tunnelblick funktionieren und nach Schema F arbeiten, denn alles andere könnte über Augenhöhe der Führungskräfte sein, was wiederum Neid und wackelige Knie verursacht. Welchen Sinn sollen da bitte noch die wirklich sehr richtigen und wertvollen Tipps des Autoren haben?

Ich bin dafür, dass es eine gesetzlich vorgeschriebene praxisbezogene Ausbildung für alle werden wollende Führungskräfte geben soll mit anschließender Abschlussprüfung und Zertifizierung. Ohne eine solche Ausbildung mit entsprechend guten Noten sollte keiner Führungskraft werden dürfen, auch wenn das Vitamin B und die Nase noch so passen.

Davon unabhängig sind die allermeisten Führungskräfte überhaupt nicht in der Lage, konstruktive Gespräche zu führen. Der Mitarbeiter muss aus einem Mitarbeiter-Gespräch beflügelt und motiviert herausgehen. Soweit der theoretische Anspruch. Die praktische Wirklichkeit: Viele sind geplättet und müssen nicht selten danach zum Arzt und sich krankschreiben lassen, weil es ihnen schlecht wird und sie verängstigt sind.

Erst vor kurzem gab es zu diesem Thema einen sehr interessanter Beitrag im VersicherungsJournal.

Nicola Kerler

kerlerversmakler@t-online.de

zum Artikel: „Fünf Tipps zum Führen von Mitarbeitergesprächen”.

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Schlagwörter zu diesem Artikel
Ausbildung · Mitarbeiter
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