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Führungskräfte durch Alexa ersetzen

30.4.2018 – Wenn also künftig Alexa berät, sollte die Branche bedenken, dass sie nach IDD auch weiterbildungspflichtig ist. Ich wäre einmal gespannt, wie das gehen soll, wenn sie im vertrieblichen Rahmen aktiv wird und wie Alexa dann ihre Weiterbildungsteilnahme unterschreibt.

Ich hätte einen besseren Vorschlag um die Daseinsberechtigung von Alexa: Man könnte doch die Führungsräfte in der Branche gegen Alexa austauschen. Denn ob man von den Fürungskräften immer die gleiche Antwort bekommt oder von Alexa, spielt keine Rolle. Alexa wäre zumindest billiger und bringt dem Unternehmen in diesen Etagen denselben Wert.

Einen kleinen Vorteil gibt es allerdings doch, wenn Alexa Mitarbeiter ersetzen soll: Die Führungskräfte hätten es einfacher, denn ich meine, die könnten Alexa besser führen als Menschen.

Man kann nur hoffen, dass der Blödsinn der DFV nicht Schule macht. Also ganz ehrlich: Mit einer Computerstimme Versicherungsgeschäfte zu machen geht gar nicht. Lieber rede ich mit einer Computerstimme im Vorstand, denn da spielt es keine Rolle, als im operativen Bereich, wo es um wichtige Belange für Kunden geht.

Und auch die Kunden wollen das Persönliche um so mehr, da das Misstrauen in die Branche immer größer wird. Wie soll denn mit solchen „Innovationen” der Branchenruf gesteigert werden?

Nicola Kerler

kerlerversmakler@t-online.de

zum Artikel: „Was passiert, wenn Alexa den Kunden berät”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
IDD · Mitarbeiter · Weiterbildungspflicht
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