Finger weg von der entgeltfinanzierten Gehaltsumwandlung

28.11.2018 – Vielleicht haben die unteren Einkommensgruppen aber auch nur besser zugehört. Nirgendwo wurden doch die Entgeltumwandler stärker über den Tisch gezogen.

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Die Direktversicherung fing mit zehn Prozent Pauschalsteuer an, jetzt ist sie bei 20 Prozent und damit höher als der Einkommensteuer-Eingangssatz, dann die Verbeitragung mit Sozialversicherungs-Beiträgen im Leistungsfall, dann die mickrigen Gewinnbeteiligungen aufgrund der Zinssituation und anderer nicht vorhersehbarer Eingriffe und Beschränkungen der letzten zehn Jahre und so weiter.

Bei den höheren Einkommen ist die Arbeiteger-Beteiligung höher beziehungsweise gänzlich durch den Arbeitgeber. zum Beispiel bei Pensionszusage oder pauschaldotierter U-Kasse, das rechnet sich. Viele AN mit höherem Einkommen sind auch privat krankenversichert, auch das ist dann ein Vorteil.

Deshalb für mittlere und untere Einkommen: Finger weg von der entgeltfinanzierten Gehaltsumwandlung, es gibt deutlich bessere Vorsorgemöglichkeiten, denn wer weiß, was der Finanzverwaltung und den Sozialversicherungen noch für Folterinstrumente einfallen.

Helmut Geduldig

helmut.geduldig@t-online.de

zum Artikel: „Warum Mitarbeiter nicht in die bAV investieren”.

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