WERBUNG

Etwas mehr Gerechtigkeit bei der Prämienbemessung

14.1.2021 – Es handelt sich bei dem Ratenzuschlag nicht um Zinsen, sondern im Wesentlichen um erhöhte Kosten des Inkassos und der Buchhaltung. Daneben wäre es ja durchaus gerechtfertigt, auch wegen der höheren Schadenzahlungen für Monatszahler gegenüber Jahreszahlern einen sogar noch höheren Zuschlag zu erheben.

Personen, die fast nur regelmäßiges Einkommen und Ausgaben von Monat zu Monat haben, über die sie den Überblick behalten müssen, werden wohl auch bei einem bis zu mittelgroßen Schaden nicht in der Lage sein, diesen schlicht auch mal selbst zu bezahlen.

Der Zusammenhang zwischen Monatszahlung und höherem Schadenniveau liegt also auf der Hand. Eigentlich müssten sich daher die Jahreszahler beschweren, dass sie gegenüber selbst bis zu mehr als sieben Prozent Ratenzuschlag zahlenden Monatszahlern immer noch im Gesamtkollektiv diejenigen sind, die diese letzten Endes subventionieren. Dann ist ein etwas höherer Ratenzuschlag zumindest ein näherungsweiser Schritt in Richtung zu etwas mehr Gerechtigkeit bei der Prämienbemessung.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Leserbrief: „Höhe der Zinsen sollte kritisiert werden”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Private Krankenversicherung
WERBUNG
WERBUNG
Werben im Extrablatt

Mit einer Anzeige im Extrablatt erreichen Sie mehr als 13.000 Menschen im Versicherungsvertrieb, überwiegend ungebundene Vermittler. Über die Konditionen informieren die Mediadaten.

VersicherungsJournal in Social Media

Besuchen Sie das VersicherungsJournal auch in den sozialen Medien:

  • Facebook – Ausgewähltes für den Vertrieb
  • Twitter – alle Nachrichten von VersicherungsJournal.de
  • Xing – über den Verlag
  • Xing News – Ausgewähltes zu Karriere und Unternehmen
weitere Leserbriefe
WERBUNG